Rasieren mit dem Elektrorasierer

Manchmal muss es eben schnell gehen, dann wird zum Elektroraiserer gegriffen und elektrisch rasiert.

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Elektrisch rasieren

Wenns schnell gehen muss: die Bartrasur mit dem Elektrorasierer
Hochgerechnet verbringt ein Mann etwa 3500 Stunden in seinem Leben mit dem Rasieren. Ganz schön zeitraubend, wenn man sich dies so vor Augen hält. Da ist es klar, dass die männliche Rasierpflege ab und an auch etwas schneller vorangehen könnte. Beim nass rasieren ist dies jedoch nicht der Fall, denn von der richtigen Vorbereitung über den eigentlichen „Rasurakt“ bis zur Hautpflege danach vergeht schon etwas Zeit vor dem Badezimmerspiegel.  Die typische Nassrasur ist daher nicht jedermanns Sache, vielleicht ist das Rasieren für manche sogar eine lästige Pflicht.

Doch die Hersteller für Rasierer und dazugehörige Pflegemittel haben sich in den letzten Jahrzehnten viele Gedanken über die Rasur des Mannes gemacht – mittlerweile gibt es zahlreiche, schnellere Möglichkeiten: elektrische Rasierer für die schnelle Trockenrasur. Sie eignen sich ideal, wenn morgens alles etwas schneller gehen muss. Denn hier benötigt Mann keinen Rasierschaum und auch keine Vorbereitung, er müsste noch nicht einmal vor dem Spiegel stehen, denn die Rasur mit dem elektrischen Rasierer funktioniert quasi wie von selbst.

Der Unterschied

Ein Vorteil, den der elektrische Rasierer mit sich bringt, ist die Form des Rasierers selbst. Der Scherkopf ist bereits auf einen 30-Grad-Winkel vorgeformt, sodass der Mann automatisch die richtige Halteposition einnimmt. Doch selbst wenn die nicht der Fall wäre, erwischt der immer gleich rotierende Scherkopf dennoch alle Barthaare spielend, denn die Schneidefläche ist hier viel größer, als die eines Nassrasierers. Einfach einschalten und in Bartwuchsrichtung locker, schnell und entspannt den Gesichtskonturen nachfahren. Fertig. Diese Form des Rasierens eignet sich besonders für empfindliche Männerhaut, die zu Pickelchen, Rasurbrand und Hautirritationen neigen. Denn der Kopf ist mit einer Scherfolie überzogen, die den Abstand zwischen Haut und Klinge vergrößert. So ist die Haut keinen Reizungen ausgesetzt.
Allerdings scheiden sich die Geister, wenn es um puncto Gründlichkeit beim Rasieren mittels eines Elektrorasierers geht. Denn durch die Scherfolie reicht der Rasierer nicht das ganze Barthaar. Dies ist zwar sicher und besonders schonend für die Haut, doch ein leichter „Schleier“, der sich über die gesamte Bartwuchszone zieht, bleibt dennoch zurück. Nicht jeder Mann möchte diesen „Schleier“ und findet die Nassrasur daher als die gründlichste Form überhaupt.

Die Pflege des Elektrorasierers

Auch – oder gerade ein elektrischer Rasierer muss gepflegt werden. Der Scherkopf stumpft irgendwann einmal ab und muss erneuert werden. Bis dahin gilt es, den Rasierer nach der Rasur von Bartstoppeln zu befreien, den Kopf bzw. die Scherfolie gerade bei empfindlicher Haut regelmäßig zu desinfizieren und eventuell auch ab und an nachzuölen. Die Pflege des Rasierers ist nicht unbedingt aufwendig, wenn man es gewohnt ist, jedoch gewöhnungsbedürftig. Die Investition in einen elektrischen Rasierer kann sich dennoch bezahlt machen – vor allem dann, wenn Mann es morgens eilig hat und dennoch ein gepflegtes und frisches Erscheinungsbild wünscht.