Rasierseife oder Rasierschaum

Was ist besser? Rasierschaum aus der Dose oder die altbewährte Rasierseife. Tradition oder Bequemlichkeit?

Foto: Ezio Gutzemberg - Fotolia.com
Rasierseife

Was ist besser: Seife, Gel oder Schaum aus der Dose? Die Frage nach dem „Besser“ oder „Schlechter“ ist grundsätzlich eine Frage, die sich jeder selbst beantworten muss. Denn von Mensch zu Mensch und Mann zu Mann gibt es ganz unterschiedliche Ansichtspunkte, was die Definition betrifft. Denn während die ältere, sich rasierende Generation den Genuss von Rasierseife und Rasierpinsel kennt, sind es die jüngeren Männer, die so etwas vielleicht noch nie ausprobiert haben. Um hier eine Hilfestellung geben zu können, welche Form der Nassrasur mittels Schaum geeignet ist, sollten daher zunächst die Unterschiede zwischen den Mitteln bekannt sein.
Die Rasierseife ist die ursprünglichste Methode, die beim Rasieren angewandt wurde. Sie wird mittels eines Rasierpinsels und einem Rasiertopf zu einer weichen Schaummasse geschlagen, die anschließend auf das Gesicht aufgetragen wird, um den Rasiervorgang zu optimieren. Damals gab es ja noch keinen Schaum aus der Dose, wie es heute üblich ist.

Die Rasierseife war somit das Einzige, das Mann zum Rasieren nutzen konnte. Heute ist das längst anders, denn die Auswahl an Rasierprodukten ist riesig. Wer das Rasieren mit Rasierseife vererbt, erlernt oder bereits geraten bekommen hat, der wird vielleicht gerade diese Methode interessant und besser finden. Sie ist zeitlos, ohne Frage und irgendwo auch ein kleiner Höhepunkt des Tages. Damals wie heute.

Rasierschaum und Gel aus der Dose  

Normalerweise greifen die Männer aber zum Rasierschaum aus der Dose, wenn es darum geht, sich dem morgendlichen Rasierritual zu widmen. Es ist eine saubere Sache, ohne Frage. Denn schnell ist der Dosenschaum auf das Gesicht aufgetragen, bis auf den Rasierer müssen keine weiteren Utensilien zusätzlich gereinigt, geschweige denn zuerst einmal „hergestellt“ werden. Der Rasierschaum eignet sich dabei besonders gut für die Glattrasur. Er kann individuell portioniert werden, enthält Inhaltsstoffe, die die Haut schonen und pflegen und vielleicht auch einen angenehmen Duft hinterlassen. In der Regel sind diese Inhaltsstoffe aber künstlich, dies darf nicht vergessen werden. Rasierseife und Rasierschaum aus der Dose sind so gesehen als dasselbe, nur das die Seife selbst zu Schaum geschlagen wird.
Da sich selbst am Rasierschaum immer noch etwas verbessern lässt, ist mit der Zeit aus Schaum Gel geworden. Hierbei gibt es zwei Arten. Sie kommen ebenfalls aus einer Portionierdose, die unter Druck den Inhalt abgibt. Bei Variante eins ist es ein durchsichtiges Gel, welches während des Auftragens auf die Haut weiß wird. Es eignet sich gut, wenn der Rasierschaum gezielt aufgetragen werden will. Die andere Variante besteht aus durchsichtigem Gel, welches auch weiterhin durchsichtig bleibt. Hier können individuelle Bartformen und Stile rasiert werden, weil das Gel die Sicht auf den nicht zu rasierenden Teil eben auch nicht verdeckt.
Nachdem nun bekannt ist, was was ist und wann es sich am besten eignet, kann sich jeder eine ganz persönliche Meinung darüber bilden, ob nun Rasierseife, Rasierschaum oder doch ein Gel das bevorzugte Rasierutensil sind.