Richtig rasieren - So geht es!

Richtig rasieren ist gar nicht so schwer. Ohne Verletzung zum Guten Ergebnis

Foto: Valeriy Lebedev - Fotolia.com
Richtig rasieren

Viele Männer leiden an Rasurbrand, Hautirritationen wie Rötungen oder gar kleinen Schnittverletzungen und eingewachsenem Haar. Die tägliche Rasur wird da nicht selten zum unangenehmen Prozedere, das Rasierergebnis leidet oft ebenfalls darunter. Doch schon mit der richtigen Vorbereitung können unerwünschte Nebeneffekte vermieden und ein glattes, sauberes Rasierergebnis herbeigeführt werden. Gerade diese Vorbereitung ist es aber, die Männer aus Zeitgründen, vielleicht auch ein wenig aus Lustlosigkeit gerne auslassen. Doch Schönheit und Pflege benötigen ihre Zeit – auch die Rasur des Barthaares. Wer richtig vorbereitet, rasiert und im Anschluss pflegt, der kann sich lange Zeit an einem perfekten Rasurergebnis erfreuen. 


Bevor also zur Klinge gegriffen wird, sollte das Barthaar zunächst analysiert werden. Dies ist natürlich nicht bei jeder Rasur nötig, die Barthaare wachsen immer in eine bestimmte Richtung und diese gilt es festzustellen. Am besten gelingt dies, wenn der Bart zwei – drei Tage nicht geschert wird. Anhand der Stoppeln lässt sich die Wuchsstruktur ganz gut erkennen. Doch, wozu das Ganze? Die Bartanalyse dient dazu, Hautirritationen zu vermeiden, denn rasiert wird nicht gegen, sondern in die Wuchsrichtung des Barthaares. Das schont Gesicht und Hals, ist effektiver und nutzt auch die Klinge nicht zu schnell ab.   

Die eigentliche Vorbereitung

Vor jeder Rasur sollte der Mann sein Gesicht gründlich reinigen um so eventuellen Entzündungen vorzubeugen.  Dies geschieht mit heißem Wasser und einem milden Gesichtsreiniger für Männer. Dieser Reinigungseffekt hat noch einen zweiten Vorteil, denn das heiße Wasser bereitet zugleich die Barthaare optimal auf den nächsten Schritt – die eigentliche Rasur – vor. Durch heißes Wasser öffnen sich die Poren und entspannen. Das Barthaar wird weicher, die Haarfollikel biegsamer. Wer sich nach der Rasur einmal über das Gesicht streift und rauhe Stellen bemerkt, dem ist diese Vorbereitung besonders zu empfehlen, den Unterschied kann Mann nämlich spüren.
Bei empfindlicher Haut oder sehr kräftigem Barthaar eignet sich Rasieröl nach der Reinigung ideal. Das Barthaar wird auf diese Weise etwas eingeweicht und stellt sich nach dem sanften Einmassieren in Wuchsrichtung auf. Somit kann die Klinge optimal rasieren. Auch bei empfindlicher Haut erweist sich Rasieröl als nützlich, denn es entsteht ein Schutzfilm zwischen Haut und Rasierklinge.

Ran an den Bart

Empfohlen wird eine Rasur unter Verwendung von Rasierschaum-, Seife- oder Gel. Denn wie auch das Rasieröl weicht es den Bart ein wenig ein, stellt die Barthaare in die natürliche Wuchsrichtung auf und bildet zwischen Haut und Rasierklinge einen Schutzfilm. Wer einen Oberlippenbart trägt oder seinen Haarwuchs in Form bringen möchte, dem bietet klares Rasiergel die bessere Alternative, da genau gesehen wird, wo und wo nicht rasiert werden soll. In kurzen Zügen und in Richtung des Bartwuchses wird nun mit sanftem Druck rasiert. Vermeiden Sie es, um Kurven zu rasieren, um Schnittverletzungen zu vermeiden und drücken Sie nicht zu fest auf, sonst könnte Rasurbrand folgen. Die Partien um den Mund sollten am Ende rasiert werden. Dort sind die Barthaare besonders kräftig, das Rasiergel oder der Schaum kann so länger einziehen. Am Ende der Rasur das Gesicht noch einmal gründlich mit warmen Wasser abspülen und anschließend eine beruhigende Feuchtigkeitspflege auftragen – perfekt!