Massage-Anleitung

Massageanleitung: Mit unserer kleinen Anleitung können Sie beginnen selbst eine Massage durchzuführen

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Massageanleitung

Rücken- und Nackenverspannungen zählen schon fast zur Normalität. Um so besser ist es zu lernen, wie eine Massage durchgeführt werden kann. Die klassische Massage – auch schwedische Massage genannt – sorgt für Entspannung im Wirbelsäulenbereich. Nackenverspannungen können beispielsweise zu Kopfschmerzen führen, so dass eine Massage auch eine Vorbeugung sein kann. Eine klassische Massage wird entweder im Sitzen oder im Liegen durchgeführt.

Mit der Effleurage wird angefangen. Das bedeutet, dass ein Massageöl mit sanften und streichenden Bewegungen auf den zu massierenden Körperteil aufgetragen wird. Dieser Massagegriff dient der Entspannung und der Einführung in die Massage. Auch während eines Massagevorgangs nutzt der Masseur die Effleurage, um der massierten Person eine Pause zu gönnen.

Der nächste Massagegriff könnte die Petrissage sein. Dabei handelt es sich um ein Walken und Kneten der Haut. Der Masseur nimmt dazu die Haut oder manchmal auch Muskelteile mit dem Daumen, dem Zeigefinger und dem Mittelfinger beider Hände. Auf dieser Weise kann er Haut und Muskeln kräftig kneten oder walken. Beim Kneten entsteht ein Druck durch die Finger. Im Gegensatz dazu werden beim Walken die Muskelteile auf die Knochen gedrückt, so dass durch diesen Vorgang ein Druck entsteht. Die Petrissage hilft Verspannungen zu lockern. Außerdem wird die Durchblutung optimiert.

Ein weiterer wichtiger Massagegriff ist die Friktion. Hierbei wird durch kreisende Bewegung eine Reibung erzielt, die mit dem Handballen oder mit den Fingerspitzen ausgeführt wird. Dadurch können Verspannungen und Verhärtungen gelöst werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Reibung nicht zu stark erfolgt. Wird der Druck zu kräftig, kann der zu Behandelnde Schmerzen empfinden.

Tapotement bedeutet Klopfen und fördert die Durchblutung. Zudem wird die Muskelspannung verändert. Das Klopfen wird mit kurzen, schlagenden Fingerbewegungen durchgeführt. Ebenso wird mit der flachen Hand und der Handkante geklopft. Zum Beispiel kann die Bandscheibe entlastet werden, wenn mit der Handkante geklopft wird. Außerdem kann der Klopfvorgang helfen, Schleim von der Lunge zu lösen. Dazu klopft der Masseur mit der hohlen Hand auf Lungenhöhe.

Die Vibration ist ein Massagegriff, der krampflösend und lockernd wirkt. Der Masseur erzeugt mit der flachen Hand oder mit den Fingerspitzen eine Vibration auf der Haut des zu Massierenden. Durch dieses Zittern der Muskelgruppen können sich starke Verspannungen lösen, da die Wirkung bis in tiefer gelegenes Gewebe reicht.

Der optimale Abschluss einer klassischen Massage ist die Effleurage. So kann die Person entspannen und die Massage ausklingen lassen. In der Regel dauert eine schwedische Massage maximal eine halbe Stunde. Diese Zeit sollte auch eingehalten werden, damit die Massage ein entspannendes Erlebnis bleibt und nicht zur Belastung wird.