Massage, Tipps und Tricks

Massage Tipps und Tricks: Um mit einer Massage für die richtige Entspannung zu sorgen gibt es einige Tipps und Tricks

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Massage, Tipps und Tricks

Damit eine Massage auch eine Entspannung erzeugen kann, sind einige Tipps und Tricks zu beachten. Zunächst sollte für eine ruhige und harmonische Umgebung gesorgt werden. Dazu werden die Türen geschlossen und Telefon oder Handy abgestellt. Auch die Türklingel sollte ausgestellt werden, damit absolute Ruhe gewährleistet werden kann. Das Zimmer, in dem die Massage stattfindet, sollte eine angenehme Raumtemperatur besitzen. Beruhigende Musik und Kerzenlicht kann die entspannende Wirkung unterstützen. Die Unterlage sollte nicht zu weich sein. Zum Beispiel kann eine Yogamatte oder eine Isomatte auf den Boden gelegt werden. Beim Massieren liegt das Gesicht nach unten. Demnach hilft es, wenn ein Kissen unter den Bauch gelegt wird und wer es mag kann sich noch ein weiteres unter den Nackenbereich legen. Auf diese Weise ist die Liegeposition eine bequemere.

Zum Aufwärmen des Körpers kann vor der Massage ein Bad genommen werden. Damit die Wärme erhalten bleibt, werden die Körperteile, die nicht massiert werden, zugedeckt. Wichtig ist auch das richtige Öl auszuwählen. So hat beispielsweise Rosmarin-Öl oder Johanniskraut-Öl eine entspannende Wirkung. Zitronen-Öl und Öl aus Kiefernadeln verfügen über einen anregenden Effekt. Da durch die Massage die Nährstoffe intensiv in die Haut eingearbeitet werden, sollten Bio-Öle verwendet werden. Zudem ist auf den Hauttyp der zu massierenden Person zu achten. Eine Person mit trockener Haut kann mit dem Öl aus Avocado massiert werden. Jojoba eignet sich für empfindliche und trockene Haut. Wildrose hat einen schützenden und pflegenden Effekt. Neben den pflegenden Eigenschaften ist das Aroma nicht ganz unwesentlich, denn schließlich sind alle Sinne an einer Massage beteiligt.

Eine Massage ist ungeeignet für Personen, die eine Entzündung oder Fieber haben. Ebenfalls sollte keine Massage stattfinden, wenn die Person Herz-Kreislauf-Probleme oder Krampfadern hat. Frauen in den ersten Schwangerschaftsmonaten sollten ebenso nicht massiert werden. Das Gleiche gilt für Menschen, die an einer Krebserkrankung leiden. Außerdem sollte vor einer Massage nicht zu viel gegessen werden. Das heißt, eine Massage sollte nicht nach einer Hauptmahlzeit durchgeführt werden.

Die Person, die massiert wird, bestimmt die Dauer einer Massage und auch den Druck der Massagegriffe. Schmerzen dürfen nicht entstehen, da sonst die Muskeln auf Abwehrhaltung gehen und sich verspannen. Liegen Hautausschläge vor, sollte ein Laie die Hände von der Massage lassen. Nervöse Menschen brauchen oftmals zu Beginn einer Massage schnellere Bewegungen. Erst danach können sie sich auf ruhige und fließende Griffe einlassen und sie genießen. Grundsätzlich soll auf die Wirbelsäule kein fester Druck ausgeübt werden. Ebenfalls ist in der Nierengegend vorsichtig und eher sanft zu massieren. Damit ein Massagegriff wirken kann, soll er drei- bis fünfmal wiederholt werden.