Honig Aufguss und Salzaufguss, ein Praxistest

Aufguss mit Bergland Saunahonig Orange und Eukalyptus, sowie die Anwendung des Monte Sol Saunasalz

Saunahonig in der Praxis
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Der sogenannte Honigaufguss in der Sauna wird immer beliebter. Lesen Sie dazu auch sauna-portal.com/wissen/saunaaufguss/honig-aufguss.html
Dabei wird nicht mit Honig aufgegossen, sondern der Körper vor dem letzten Aufguss mit Honig eingecremt. Ich kannte den Honigaufguss bereits von einer öffentlichen Sauna. Dort wurden kleine Schüsselchen mit Honig verteilt. Dieser Honigaufguss war in der Tat sehr angenehm, machte die Haut glatt und geschmeidig und duftete sehr lecker.
Jedoch in der Heimsauna hat mich die klebrige Konsistenz des Honigs bisher eher abgehalten, den Honigaufguss zu probieren. Daher wurde es langsam Zeit den Honigaufguss auch daheim zu probieren. Zu diesem Zweck kaufte ich folgende Produkte:

 

 

Für den Ersten Saunagang war das Honig Gel mit Orange geplant. Die Saunakabine war bereits etwas vorgeheizt, wie üblich. Ich schalte den Saunaofen immer mindestens eine halbe Stunde vorher ein, begrenze aber die Temperatur über die Regelung. So wärmt sich das Holz der Saunakabine schön vor, die Saunakammer wird aber nicht zu heiß, falls ich die Zeit übersehe und zu spät in die Saunakammer gehe. Es begann daher das aufwärmen und vorschwitzen. Nach ca. 10 Minuten (die Sanduhr zeigt es ja nicht so genau an) ging es ab unter die Brause. Gut abtrocknen und wieder rein in die Saunakammer. Jetzt begann das eincremen mit dem Saunhonig. Man hatte mir gesagt, dass der Saunahonig anfangs etwas schwer aus der Tube zu drücken ist. Daher drückte ich etwas fester. Das es aber so schwer ging, darauf war ich nicht gefasst. Es kam einfach nichts raus. Doch das Problem war schnell gelöst. Wie auch bei anderen Tuben (beispielsweise Zahnpasta) war die Öffnung mit einem Stück Alufolie versiegelt. Nun klappte problemlos. Das Gel lässt sich etwas schwer rausdrücken, aber besser, als würde es rauslaufen. Das Eincremen geht sehr gut und je mehr sich der Saunahonig erwärmt, desto geschmeidiger wird er. Der Saunahonig enthält kleine Kristalle, die einen Peeling-Effekt erzielen sollen. Auf jeden Fall ist es sehr angenehm und auch mein Sohn mag es gerne, mit dem Saunahonig den Rücken massiert zu bekommen, obwohl er sonst nicht so auf eincremen steht. Der Saunahonig hält sehr gut auf der Haut, trotz schwitzens und er geht auch beim anschließenden Duschen leicht und komplett ab. Die Haut fühlt sich gut an und riecht angenehm mild nach Orange. Ob sie weicher geworden ist, trau ich mich nicht zu beurteilen, mein Sohn schwört drauf, dass seine Haut nach dieser Anwendung tagelang weicher ist, als sonst.

Für den nächsten Saunagang nahmen wir das Saunasalz.

Ich war etwas unsicher was die Handhabung betrifft. Das Saunasalz kommt in einem Glasgefäß und ich hatte Bedenken, das gesamte Gefäß mit in die Saunakammer zu nehmen. Falls das Salz Feuchtigkeit anzieht, würde es meiner Meinung nach verklumpen. Daher füllte ich eine kleine Menge in einen Becher und nahm den mit in die Saunakammer. Wieder vorschwitzen, duschen, gut abtrocknen. Hier passierte uns ein Fehler, wie sich nachher herausstellen sollte. Dann wieder in die Saunakammer, jeder etwas Saunasalz in die Hand genommen, versucht sich damit einzureiben. Doch das Salz haftet nicht am trockenen Körper, es rieselt aufs Handtuch. Ob es da noch seine Wirkung erzielt bleibt fraglich. Der Körper muss meiner Meinung nach feucht sein, damit das Salz haften bleibt, es wäre daher besser, sich nach dem Duschen nicht abzutrocknen. Wir werden das noch einmal testen müssen. Das Salz kratzt ziemlich, ich weiß jetzt, warum alle von dem Peeling Effekt sprechen. Ich denke auch, ich hätte den Salz Aufguss vor dem Honig Aufguss machen sollen, so vom Gefühl her.
Das Abduschen war kein Problem, da sehr wenig Salz am Körper verblieben ist. Das Gefühl auf der Haut nach dem Duschen ist aber sehr gut, man fühlt sich frisch (Ob das Salz hier eine Wirkung hat, oder ob das der Placeboeffekt ist, werde ich noch versuchen herauszufinden.)

Der letzte Saunagang

Beim letzten Saunagang kam der Saunhonig mit Eukalyptus zur Anwendung. Diesmal hatte ich die Silberfolie bereits entfernt. Die Anwendung war ähnlich einfach wie beim ersten Saunhonig. Die Konsistenz der Honigcreme ist ideal, nicht zu flüssig und nicht zu fest. Die Anwendung ist sehr einfach. Das wäre sogar etwas für die Saunatasche. Auch dieser Honig fühlte sich angenehm auf der Haut an, dazu kam ein Frischeeffekt (vermutlich durch den Eukalyptus) der sich in Worten gar nicht beschreiben lässt. Das ist eindeutig der Saunahonig für den letzten Aufguss.


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