Sauna für Rentner

Sauna für Rentner und ältere Menschen: Auch die Älteren unter uns müssen nicht auf die Sauna verzichten, eigentlich gibt es keine Altersbeschränkung

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Sauna für Ältere

Ältere Menschen müssen nicht auf das Saunieren verzichten. Im Grunde gibt es keine Begrenzung des Alters bei Saunalieberhabern. Regelmäßiges Saunieren kann sogar dabei helfen, die Lebensqualität eines älteren Menschen zu optimieren. Wenn es Saunaverbote gibt, dann nur aufgrund bestimmter Erkrankungen. Wer unter einer chronischen Krankheit oder einer akuten Entzündung leidet, sollte vorher mit seinem Arzt besprechen, ob die Sauna erlaubt ist. Sobald er das Okay gegeben hat, kann die Person von den Saunabesuchen nur profitieren.

Die positive Wirkung der regelmäßigen Saunagänge lässt sich besonders am Hautbild erkennen. Altersbedingt findet ein Rückbildungsprozess statt, der durch Wassermangel im Gewebe entsteht. Die Haut wird trocken, faltig und runzelig. Durch die Sauna wird die Durchblutung angeregt und die Wärme sorgt für eine Durchfeuchtung der Haut. Dies wirkt sich positiv auf die Neubildung von Zellen aus. Das Saunabad trainiert ebenfalls die Schweißdrüsen. Durch starkes Schwitzen können Schlacken entfernt werden. Diese Schlacken sind ein Grund für die eingeschränkte Beweglichkeit älterer Menschen. Zudem werden die Blutgefäße der Haut trainiert und abgehärtet, so dass eine verminderte Infektanfälligkeit erfolgt.

Ein weiterer positiver Aspekt für das Saunabad für ältere Menschen ist die Auswirkung auf das vegetative Nervensystem. Viele ältere Menschen müssen mit labilen Stimmungen kämpfen. Das Saunieren kann das vegetative Nervensystem sehr günstig beeinflussen. Durch den Wechsel von Warm und Kalt und der Erholungsphasen zwischen den Gängen wird die Stimmungslage stabiler. Außerdem gibt es eine positive Nebenwirkung bei regelmäßigem Saunabesuch: Man befindet sich in Gesellschaft gleichgesinnter Menschen. Diese Treffen sind vor allem für ältere Menschen sehr wichtig. Die Abwechslung und die Möglichkeit zur Unterhaltung trägt wesentlich zur Stimmungsverbesserung bei.

Saunieren senkt den Blutdruck und entlastet somit das Herz. Wer unter zu niedrigem Blutdruck leidet, wird bei regelmäßigem Saunieren merken, dass sich der Blutdruck ausgleicht. Natürlich gilt auch hier wieder das Ausmaß. Bei extrem niedrigen Blutdruck oder bei starkem Bluthochdruck sollte vorher mit dem Arzt geklärt werden, ob die Sauna besucht werden kann. Auch die Folgen von Durchblutungsstörungen können durch die Saunagänge zumindest gemildert werden.

Anfänger sollten sich langsam an das Saunabad gewöhnen. Ein Dampfbad mit einer geringen Temperatur wäre ein Beispiel für die Gewöhnungzeit. Zuerst sollte sich nur ungefähr zehn Minuten in der Sauna aufgehalten werden. Nach jedem Saunagang folgt die Abkühlung mittels Dusche oder Schwimmbad. Auch hierbei sollte langsam und vorsichtig vorgegangen werden, damit der Temperaturwechsel nicht zu schnell vonstatten geht. Die Ruhephasen sind ein Muss und werden auf jeden Fall gut tun. Da der Körper durch das Schwitzen an Flüssigkeit verliert, muss dafür gesorgt werden, dass dieser Verlust durch Trinken wieder ausgeglichen wird.