Schwimmen - Gelenkschonendes Training

Beim Schwimmen trainieren Sie Ihren Körper, bauen Muskeln auf und schonen dabei noch Ihre Gelenke

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Schwimmtraining

Schwimmtraining gehört zu den effektivsten Trainingsmethoden überhaupt. Es kräftigt den ganzen Körper, hilft Herz- und Kreislauferkrankungen vorzubeugen, ist ideal um abzunehmen und schadet den Gelenken nicht. Was will man mehr von einer Sportart?

Doch wie bei allen neuen Sportarten gibt es auch hier einiges zu beachten und man kann auch viel falsch machen, wenn man es nicht richtig anpackt. In diesem Artikel wollen wir Ihnen beschreiben, wie Sie mit dem Schwimmen beginnen können ohne sich zu schaden oder frustriert nach ein paar Trainingseinheiten aufgeben.

Welcher Schwimmstil ist der Richtige?

Eigentlich alle, wenn man den Stil denn auch richtig anwendet. Schauen Sie sich mal im Fernsehen eine Schwimmmeisterschaft an und vergleichen Sie die Bilder mal mit dem, was Sie bei Ihrem letzten Schwimmbad-Besuch gesehen haben. Es ist ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht. Das was man im Hallenbad zu sehen bekommt, ist bestenfalls ein gekonntes sich über Wasser halten, aber hat nur sehr wenig mit Schwimmen zu tun.

Beim Brustschwimmen ragt der Kopf die gesamte Zeit aus dem Wasser, die Beine strampeln einen Meter unter der Wasseroberfläche vor sich hin und wirken wie ein bremsendes Segel. Mit den Armen wird mehr oder weniger gekonnt vor sich hingerudert und der Vortrieb geht fast gegen Null. Es kommt zu Rückenschmerzen, da man sich die ganze Zeit im Hohlkreuz befindet und das Ganze ist mehr Last als Freude. Dabei lässt sich hier mit ein paar Tipps Abhilfe schaffen.

Beginnen wir mit dem Schwimmstil. Um wirklich den ganzen Körper vollständig zu trainieren, raten wir Ihnen: „Lernen Sie Kraulen!“ Bei diesem Schwimmstil bekommt wirklich der gesamte Körper beim Training etwas ab. Jetzt erinnern Sie sich sicher an Ihren letzten Versuch in diese Richtung. Sie wissen schon, der bei dem Sie mit Ach und Krach eine Bahn geschafft haben und dann dachten Sie müssten sterben. Dabei haben Sie wahrscheinlich nur ganz wenige Sachen nicht richtig gemacht. Die häufigsten Anfängerfehler sind:

  • zu hohes Tempo
  • falsch geatmet
  • zu heftiger Beinschlag

 

Beginnen wir mit dem ersten Punkt. Besonders Anfänger springen ins Wasser und schwimmen los, als wenn der Teufel persönlich hinter  Ihnen her wäre. Das Ergebnis ist meist, dass man nach wenigen Metern am Beckenrand hängt und auch für eine Million Euro kein Wort sagen könnte. Diesem Umstand kann auf sehr einfach Weise abgeholfen werden. Probieren Sie es doch einfach mal mit dem Abschlagsschwimmen. Das bedeutet dass, beide Arme vor dem Körper sind. Jetzt beginnt der eine Arm die Schwimmbewegung auszuführen und erst wenn dieser wieder vor dem Körper angekommen ist, zieht der zweite Arm los. In der Praxis müssen Sie diese Übung ein wenig schneller ausführen, sonst bekommen Sie Probleme mit dem Atemholen. Aber wirklich nur geringfügig schneller. Die Beine bewegen sich zu diesem Zeitpunkt des Trainings noch nicht. Warum erklären wir weiter unten. Wann Sie das Tempo anziehen können, sagt Ihnen Ihr Körper über die benötigte Luft. Sie werden selbst am besten wissen, wann es so weit ist. Das zweite Problem ist, das falsch geatmet wird. Entweder ist der Kopf nach einigen Schwimmzügen wieder komplett über Wasser oder man lässt sich ein Stück auf dem Rücken treiben, weil man ja schon immer mal die Hallendecke in Ruhe betrachten wollte.