Abkühlung in der Sauna

Nach dem Schwitzen in der Saunakammer ist dringend eine Abkühlung erforderlich, welche Sie an der frischen Luft beginnen sollten

Foto: anna - Fotolia.com
Sauna Abkühlung

Sauna hat mit Hitze und Schwitzen zu tun. Wie passt denn da unsere Überschrift "Abkühlung in der Sauna"? Das Schwitzen in der Saunakammer ist ja nur Teil des Saunabadens. Während der Aufheizphase erwärmt sich unser Körper und beginnt zu schwitzen. Nach erfolgtem Saunagang ist aber dringend notwendig den Körper wieder abzukühlen. Und gerade diese Abkühlung ist wichtig für den gewünschten Sauna-Effekt, die Erhöhung der Abwehrkräfte und das "Abhärten"
Ob Sie sich nach dem Saunabad nun im Freien wie die Finnen im eiskalten See abkühlen, oder etwas mildes bevorzugen sei Ihnen überlassen. Übertreiben Sie es aber nicht. Wie auch bei der Hitze, braucht Ihr Körper bei der Kälte eine gewisse Trainings oder Gewöhnungsphase. Sie sollten auch mit Ihrem Arzt abklären, ob Ihr Kreislauf, und/oder Ihr Blutdruck in Ordnung sind, bevor Sie Kaltwasseranwendungen machen.

Am schonendsten und auch von uns empfohlene Variante ist das Frischluftbad. Das heißt, Sie gehen nach der dem Schwitzen an die frische Luft. Dabei sollten Sie so wenig, wie möglich (vgl. Nackt in der Abkühlphase) anhaben, um den Effekt zu verstärken. Die kalte oder kühle Luft kühlt Ihren Körper über Ihre Haut relativ schnell wieder auf ein annehmbares Maß herunter. die frische Luft in und über die Lungen tut Ihr übriges. Atmen Sie normal und regelmäßig, es gibt keinen Grund nach dem Saunabad tiefer als sonst zu atmen. Die Verdunstungskühlung, welche in der Saunakammer angeregt wurde wirkt an der frischen Luft und im Freien nach und führt zu einer Wasserdampfabgabe. Sie können diese Wasserdampfabgabe im Winter an den aufsteigenden Nebelwolken von Ihrem Körper ausgehend sehen.

Nachdem Sie sich an der frischen Luft so weit abgekühlt haben, daß Sie sich (wieder) wohlfühlen, geht die Abkühlphase weiter zur Kaltwasseranwendung.