Fußbad

Das Fußbad dient nicht nur zum Wärmen der Füße vor dem Schwitzgang, sondern auch der Abkühlung nach dem Schwitzen.

Foto: superfood - Fotolia.com
Sauna Fussbad

die meisten kennen das Fußbad, um sich auf den Saunagang vorzubereiten. Da man nicht mit kalten Füßen in die Sauna gehen sollte, ist es fast schon eine Selbstverständlichkeit vor dem Saunagang ein Fußbad zu nehmen. In Verbindung mit einem Badeöl wird so ein Fußbad zum Erlebnis. Was hat aber das Fußbad nun hier in der Kategorie Abkühlung zu suchen? So verblüffend es auch sein mag, das Fußbad unterstützt den Körper bei der Abkühlphase nach dem Schwitzen. So empfehlen wir zwischen den einzelnen Kaltwasseranwendungen immer wieder ein Fußbad zu nehmen. Warum das so ist, werden wir nun etwas ausführlicher erläutern.

In der Saunakabine erweitern sich Ihre Gefäße, weil sich Ihr Körper auf die große Hitze einstellt. Es wird mehr Blut durch die Venen gefördert. Beim Abkühlen mit kaltem Wasser ziehen sich die Gefäße reflexartig zusammen und verengen sich. Ein warmes Fußbad kann nun helfen, die Gefäße wieder etwas zu erweitern, damit kann das Blut besser durch die Venen fließen und die Wärme besser abtransportieren. Das Wasser sollte aber wirklich nur warm sein und auf keinen Fall "heiß". Ebenso darf das warme Wasser nur bis zu Ihren Knöcheln reichen. Zuviel Wasser würde die Abkühlphase stören. Durch den Wechsel des Zusammenziehens und Erweitern der Venen, werden Ihre Venen trainiert, was sich hervorragend auf die Gesundheit Ihrer Gefäße auswirkt.

Merke: Den Abschluß der Abkühlpahse bildet immer die Kaltwasseranwendung und niemals das warme Fußbad, um ein Nachschwitzen zu vermeiden.