Burnout und Sauna

Burnout und Sauna, eine hilfreiche Kombination um den Teufelskreis aus Niedergeschlagenheit und Schlafstörungen zu durchbrechen

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Burnout und Sauna

Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen und Erschöpfung sind mit die häufigsten Anzeichen für das sogenannte Burnout-Syndrom. Die Betroffenen sind zu erschöpft um Schlaf zu finden und weil sie keinen Schlaf finden, erholen sie sich nicht mehr. Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.

Burnout und Sauna kann sich hier als hilfreiche Kombination erweisen. Die Sauna unterstützt Sie beim Entspannen und Lockerlassen. Durch die intensiven Temperaturreize wird der Körper sozusagen erinnert, dass er entspannen kann. Durch die Anregung des Stoffwechsels werden Stresshormone besser abgebaut, eine angenehme Müdigkeit setzt ein. So kann ein Saunabad den dringend benötigten erholsamen Schlaf wieder möglich machen.

Im Burnout schalten Körper und Seele in den Ausnahmezustand. Es gilt nur noch, die angeforderten Leistungen irgendwie zu erbringen, Stoffwechselabläufe werden auf Sparflamme geschaltet. Dies kann auf körperlicher Ebene zu Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Irritationen führen. Es wird angenommen, dass mit diesem Vorgang die körperlichen Burnout-Symptome zusammenhängen. Auf diese Weise, also durch den Nicht-Abbau von Stoffwechselprodukten, wird der Stoffwechsel noch weiter gedrosselt, was die Energiegewinnung negativ beeinflusst. Für Erholung und Regeneration ist aber ein Mindestmaß an Energie nötig. Das ist auch der Grund, warum bei Übermüdung eine erholsame Nacht nicht mehr ausreicht. Es muss erst die Energie gewonnen werden, um überhaupt regenerieren zu können. Weg aus der KriseBurnout und Sauna kann diesen Teufelskreis durchbrechen. Sobald sich der Körper entspannt, setzt der Erholungsprozess ein. Sicher kennen Sie den Effekt den es hat, nur für einige Minuten alle Muskeln zu entspannen. Die Energiebilanz des Körpers ist sehr effektiv. In Anspannung wird Energie freigesetzt, sobald entspannt wird, wird die Energie wieder aufgeladen. In der Sauna wird die Entspannung stimuliert. In der Hitze erweitern sich die Blutgefäße, die Muskelspannung lässt nach. Durch den kalten Guss ziehen sich die Gefäße zusammen und auch die Muskeln erhalten einen Impuls zum Zusammenziehen. Auf diese Weise „lernt“ der Körper wieder, locker zu lassen. Dass sich Seele und Körper gegenseitig beeinflussen, ist bekannt. Wenn Sie also die körperliche Anspannung abbauen, lässt auch die innere Spannung nach. Der notwendige Schlaf wird wieder möglich und auch erholsamer. Burnout und Sauna können als Unterstützung und Hilfe angesehen werden, wenn Sie am Burnout-Syndrom leiden. Auch kann so das Schlimmste verhindert werden, wenn Sie erste Anzeichen eines drohenden Burnout bemerken. Natürlich kann es auch als Vorbeugung gesehen werden, wenn Sie sich einmal die Woche einen Saunagang gönnen. Auf diese Weise können Sie verhindern, dass Müdigkeit, Anspannung und Stress bis zum Burnout anwachsen. Diese Erkrankung ist nicht als Berufskrankheit anerkannt, so ist es also wichtig, sie von Anfang an zu vermeiden.