Saunaofen für das angenehme Saunaklima

Der Saunaofen wird benötigt um in der Saunakabine die notwendige Wärme zu erzeugen. Wählen Sie Ihren Saunaofen und die dazu passende Steuerung sorgfältig aus.

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Saunaofen

Was wäre eine Sauna ohne den Saunaofen? Stimmt, es wäre keine Sauna. Der Saunaofen ist das wohl wichtigste Element einer Saunakabine. Er ist dafür verantwortlich, daß sich die Saunakammer in der dafür bestimmten Zeit auf die gewünschte Temperatur aufheizt. Hier liegt auch schon der Knackpunkt an der Auswahl des Saunaofens. Die Leistung des Saunaofens muß zum Volumen der Saunakabine passen. Bei einer zu schwachen Heizleistung wird es zu lange dauern, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Bei einem zu starken Saunaofen, wird die Aufheizzeit zu kurz sein, was für die meisten Saunabesucher als zu stark und zu anstrengend empfunden wird.
Wenn wir mit Leuten über die Auswahl des passenden Ofen für Ihre Sauna sprechen, ist die Rede hauptsächlich vom Design des Ofens, vom Platzbedarf und ob es ein kombinierter Ofen (mit Verdampfer) ist, oder nicht. Wir denken, genau diese Dinge sind bei der Auswahl sekundär. Klar, sollte die Ästethik nicht zu kurz kommen und auch die Entscheidung über die Ofenvariante ist wichtig. Aber ungleich wichtiger ist die Leistung des Ofens, damit Sie später Ihre Sauna genießen können.

Wurde die Sauna früher mit Holz beheizt, so werden für den Heim und Hotelgebrauch mittlerweile nur mehr elektroöfen verwendet. Der für die Holzöfen notwendige Kamin kann daher entfallen. Lediglich in gößeren öffentlichen Sauna-Einrichtungen wird noch mit Öl oder Gas zentral beheizt.
Es wird auch kein Sauerstoff aus der Kabine mehr "verbrannt", wie das früher der Fall war. Falls Sie aber eine Sauna in der Holzhütte planen, kann ein solcher Saunaofen mit Holzbeheizung durchaus eine Option sein.
Bei den elektrischen Saunaöfen liegt über dem Ofen ein Gitter, auf dem wiederum Saunasteine liegen, die aus Granit oder Diorit oder einem ähnlichen Material sind. Die Saunasteine dienen als Wärmespeicher und geben angenehme Strahlungswärme ab. Außerdem dienen die Saunasteine als Verdampfer beim Aufguß und schonen die Heizschlangen, welche sehr schnell kaputt würden, wenn Sie Wasser direkt auf diese heißen Heizschlangen gießen.

Sehr beliebt sind auch Öfen, die einen Aufguss mit Saunasteinen ermöglichen und einen Verdampfer besitzen. Hier kann man die sogenannte Bio-Sauna nachempfinden und solche Kombiöfen werden daher auch oft Bio-Saunaofen genannt.

Der Saunaofen sollte entweder einen Doppelmantel aus Edelstahl haben, um eine Verbrennungsgefahr zu minimieren, oder mit einem Ofenschutzgitter aus Abachiholz oder Pappelholz abgeschirmt sein. Wer beides hat, ist überhaupt auf der sicheren Seite. Saunaöfen werden als Wandofen, oder Standofen hergestellt und sie werden mittlerweile fast immer in Kombination mit der für den Ofen notwendigen Steuerung angeboten.

Beim Kauf eines Saunaofens gibt es eine kleine "Faustregel": Lassen Sie sich den die notwendige Heizleistung für Ihre Saunakabine ausrechnen und nehmen Sie dann aber den nächstgrößeren Saunaofen. Das zuviel an Leistung läßt sich mit der Ofen-Regelung gut kompensieren, jedoch verkürzt es ein wenig die Aufheizzeit.

Oft wird gefragt, warum man bei der Heimsauna selbst mit dem besten Saunaofen nicht das Klima einer gewerblichen Sauna erreicht. Das liegt allerdings nicht am Ofen, sondern am viel kleiner Volumen der Saunakabine einer Heimsauna.