Beine rasieren, aber richtig!

Wer schon einemal seine Beine rasiert hat kennt die Gefahren. Wie können Sie Beine unfallfrei rasieren?

Das Thema Beinrasur spricht in erster Linie Frauen an, denn sie rasieren sich fast täglich die Beinhaare ab. Was eigentlich ganz einfach zu sein scheint, ist in Wirklichkeit aber gar nicht so einfach, wenn man sich im Sommer die Beine mancher Frauen ansieht. Häufig sind dann kleine „Rasierunfälle“ zu finden oder auch trockene Haut mit leichten Schabespuren. Aus diesem Grund sollte auch die Beinrasur der Frau gründlich vorgenommen werden. Die meisten Frauen rasieren sich dabei unter der Dusche oder in der Badewanne. Dies ist der erste, richtige Schritt, denn wie beim Bartrasieren des Mannes muss auch die Haut bei der Beinrasur optimal vorbereitet werden. Das schnelle „Trocken nachrasieren“ ist nicht zu empfehlen. Es reizt die Haut und fördert Schnittverletzungen. 

Zunächst sollten die Beine gereinigt werden, um Schmutzpartikel zu entfernen. Sie könnten zu Entzündungen führen, was unansehnlich und unangenehm ist. Die Haut ist nach der Reinigung mit Seife und heißem Wasser optimal durchblutet, die Beinhaare stellen sich leicht auf und sind zudem auch weicher. Ob unter der Dusche oder in der Wanne – auch bei der Beinrasur empfiehlt sich entsprechender Rasierschaum für Frauen. Er hält die Haut den gesamten Rasiervorgang feucht und bildet auch einen leichten Schutzfilm, was zusätzlich schützt.

Langsam gegen die Wuchsrichtung

Sind die Beine optimal vorbereitet, beginnt man gegen die Wuchsrichtung in langen Zügen, das Haar abzuscheren. Es empfiehlt sich, vom Knöchel an in Richtung Knie zu beginnen. Nicht schnell und nicht in kurzen Zügen, sonst besteht vermehrte Verletzungsgefahr. Knifflige Stellen wie Kniebereich oder das Fußgelenk sollten am Ende bearbeitet werden. Hier muss vorsichtig vorgegangen werden. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, sollte schon bei der Auswahl der Rasierer gezielt eingekauft werden. Je mehr Klingen der Scherkopf besitzt, desto breiter ist dieser, was wiederum sicherer ist. Denn gerade an den kantigen Stellen des Knies können schmale Rasierköpfe schmerzhafte Schnitte zufügen. Durch die Beweglichkeit eines Rasierkopfes passt sich der Rasierer optimal der Beinform an, ohne, das mit Druck nachgeholfen werden muss. Dies ist übrigens der häufigste Fehler bei der Beinrasur, den Frauen begehen. Denn mit Druck zu rasieren, schadet der Haut. Die oberste Schicht wird dadurch abgeschabt, was zu unschönen rauen „Fahrern“ führt, die teilweise mehrere Tage sichtbar sind. Auch Hautirritationen und auch der bekannte Rasurbrand, der bei der Männerrasur häufig auftritt, kann auch bei der Beinrasur auftreten. Daher niemals drücken, sondern immer nur führen!   
Sind beide Beine sorgfältig rasiert worden, prüft man am besten durch das Händestreichen über die Haut, ob auch wirklich alle Haare oder Stoppeln erwischt wurden. Denn gerade Frauen mit heller Behaarung sehen oft nicht, ob eine Stelle vergessen oder vielleicht nicht richtig erwischt wurde. Die Beine werden nun noch einmal mit warmen Wasser abgespült und gereinigt, ehe sie trockengetupft, nicht trocken gerieben werden. So vermeidet man zusätzliche Hautbelastungen. Eine Feuchtigkeitspflege, etwa mit Aloe Vera, ist nun allerdings unabdingbar. Sie cremt und schützt die strapazierte Haut besonders gut und verleiht ein geschmeidiges Gefühl und ein gesundes Hautbild an den Beinen.