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Der beste Peelinghandschuh für die Sauna

Wir suchen einen Peelinghandschuh für die Anwendung in der Sauna.

Als Peeling bezeichnet man eine kosmetische Behandlung, bei der die oberflächliche Schicht der Haut entfernt wird. Das klingt zunächst brachial und bedarf einer näheren Erklärung. Es gibt auch das mitteltiefe bzw. tiefe Peeling, welches aber nur von Hautärzten oder Kosmetikern durchgeführt wird. Umgangssprachlich ist immer das oberflächliche gemeint. Man unterscheidet auch noch zwischen chemischen und mechanischen Peeling, der Peelinghandschuh fällt aber eindeutig in die Kategorie mechanisches Peeling.
Beim mechanischen Peeling wird die Haut mit einer rauen Oberfläche behandelt, das hat folgende Wirkungen:

  • Ähnlich der Anwendung mit einem „Schleifpapier“ wird die Haut oberflächlich etwas abgetragen
  • Abgestorbene Hautzellen werden dabei entfernt
  • Durch die Massage mit den kleinen Peelingpartikeln wird die Durchblutung angeregt.
  • verhornte harte Hautstellen werden wieder weich
  • die Haut wird aufnahmefähiger für Plegeprodukte
  • die Haut wird Porentief gereinigt, besonders bei unreiner Haut am Rücken oder Dekolleté

Wie oft kann ich ein Peeling machen

Da bei jeder Peelinganwendung ein kleiner Teil der obersten Hornhautschicht abgetragen wird, sollten sie es nicht übertreiben. Es ist aber abhängig von der Empfindlichkeit Ihrer Haut:

  • normale Haut verträgt in der Regel 1-2 Anwendungen pro Woche
  • unreine Haut maximal 2 mal pro Woche behandeln
  • empfindliche und trockene Haut maximal 1 mal pro Woche und für Feuchtigkeit sorgen
  • sehr sensible Haut maximal 1 mal pro Monat (hier langsam an die Verträglichkeit herantasten.

Peelinghandschuh Aufbau und Funktion

Grundsätzlich könnte man ein mechanisches Peeling mit jedem Stoff durchführen, der etwas rauer ist. In Frage kommen Tücher, Schwämme, Bürsten und auch Cremes mit kleinen Schleifpartikeln. Der Peelinghandschuh ist, wie sein Name bereits sagt, ein Handschuh mit rauer Oberfläche. so weit so einfach. Der Vorteil eines Handschuhs liegt auf der Hand. Man schlüpft mit einer Hand hinein und der Peelinghandschuh ist fixiert und kann nicht verrutschen. Das ist deutlich bequemer als mit einem Tuch oder Schwamm.

Peelinghandschuh Material

Wir haben in der Vergangenheit bereits einige Peelinghandschuhe ausprobiert. Am häufigsten findet man welche aus Sisal. Dieses Material kennt man von den gleichnamigen Teppichen. Ich persönlich empfinde dieses Material aber als kratzig und unangenehm. Da Sisal kein Wasser verträgt, waren diese Handschuhe auch nicht fürs Bad und die Sauna geeignet. Wir waren daher weiter auf der Suche nach einem passenden Handschuh mit einem Material, welches auch Wasser verträgt.

Peelinghandschuh Verwendung in der Sauna

Ich bin, wie man vielleicht erahnen kann, begeisterter Saunagänger. Es bietet sich daher an, die Peelingbehandlung in der Sauna durchzuführen. Die Haut ist vorgewärmt und gut durchblutet. Die Poren der Haut sind geöffnet. Außerdem hat man Zeit. Die Massage mit einer Bürste oder einem Peelinghandschuh in der Sauna ist eine angenehme Sache und verstärkt die Wirkung der Sauna sogar etwas. Es musste also ein Saunageeigneter Peelinghandschuh gefunden werden.

Peelinghandschuh, der Praxistest

Um es abzukürzen, ich habe endlich einen saunageeigneten Peelinghandschuh für mich entdeckt. Ich fand den LoWell Peelinghandschuh. Der Handschuh besteht aus 90%iger Viskosefaser. Das ist zwar streng genommen eine Chemiefaser, weil sie mit einem chemischen Prozess aus Zellulose hergestellt wird. Da der Grundstoff Zellulose aber aus Holz hergestellt wird und die Viskose aus regenerierter Zellulose produziert wird, genügt das meinen Ansprüchen in Hinblick auf natürliches Material.

Die Handschuhe gibt es in den Farben Rosa und Grau und es sind jeweils 2 Stück in einer Packung enthalten. Man hat also die Wahl zwischen 2 grauen, 2 rosafarbenen oder jeweils 1 Stück rosa und eines grau. Ich habe mich für 2 graue entschieden.

Die Handschuhe kommen in einer ansprechenden Verpackung. Nach dem auspacken, die erste Überraschung. die Handschuhe sehen sehr ungewöhnlich aus. Gut, ich muss zugeben, es gibt ein Foto im Shop. Da wirkt der Handschuh aber etwas anders. Kurz gesagt, der Handschuh sieht ein wenig aus, wie ein Gästepantoffel mit zwei Löcher und ich musste doch etwas schmunzeln.
Neben den beiden Peelinghandschuhen befinden sich auch noch zwei Saugnäpfe mit Haken in der Packung, welche dazu gedacht sind, den Handschuh nach der Anwendung aufzuhängen. Die Saugnäpfe haften perfekt auf glatten Fliesen. Bei rauem Untergrund wird die Befestigung aber problematisch.

In trockenem Zustand fühlt sich der LoWell Handschuh schon sehr rau an, davon sollte man sich nicht abschrecken lassen.

Peeling in der Sauna

So saß ich also wieder einmal in der Saunakabine und genoss die Aufheizphase. Jetzt war es Zeit den Handschuh seinem Zweck zuzuführen. Leider hatte ich vergessen, den Handschuh anzufeuchten. Das steht zwar groß auf der Verpackung und auch auf Amazon wird darauf hingewiesen, aber in meiner Vorfreude auf den Saunagang habe ich das nicht gemacht.

Ich musste daher beim ersten Mal den Handschuh mit dem Aufgusswasser befeuchten und hoffe meine Leser werden sich nun nicht wegen meines frevelhaften Verhaltens von mir abwenden.
Nun aber zum Peelingvorgang. Laut Anleitung soll man in leichten kreisenden Bewegungen bei sanftem Druck massieren. Ich weiß nicht, ob ich das streng nach Vorschrift gemacht habe, denn an den Armen oder Beinen waren es eher Bewegung von oben nach unten als Kreise. Der Effekt war aber zufriedenstellend. Sehr angenehmes Gefühl auf der Haut, die sich bei der Anwendung leicht gerötet hat.
Jetzt zeigt sich der Vorteil der Bauform dieses Handschuhs. Durch die beiden Löcher kann man den Handschuh mit der linken und der rechten Hand gleichermaßen verwenden. Hand in den Handschuh, Daumen durch die Öffnung. So sitzt der Handschuh sehr sicher und verrutscht nicht.

Nach der Anwendung habe ich den Handschuh, wie empfohlen ausgewaschen und zum trocknen aufgehängt. Das heißt, ich wollte ihn zum trocknen an meine Garderobe neben der Saunakabine aufhängen. Leider zeigte sich, dass die Schlaufe zu klein war, um an den Haken der Garderobe zu passen. Ein Glück, dass die Saugnäpfe mit den Haken dabei sind. Nun hängt der Handschuh an der Wand im Duschbereich.
Warum spreche ich plötzlich in der Einzahl? Weil das zweite Stück Einzug in unser Badezimmer genommen hat und auch dort auf Her und Nieren getestet wird.

Ich habe den LoWell Saunahandschuh nun bereits einige Male unter den extremen Bedingungen der Sauna im Einsatz gehabt. Bis jetzt behält er die Form, es löst sich nichts auf und es scheint, ich habe endlich meinen perfekten Peelinghandschuh für die Sauna gefunden.

Wer nun Gefallen daran gefunden hat. Sie finden den LoWell Peelinghandschuh auf folgendem Link: https://www.lo-well.de/produkt-kategorie/peelinghandschuhe/