Sauna in den Wechseljahren empfehlenswert?

Sauna & Wechseljahren: Viele Beschwerden in den Wechseljahren können durch regelmäßigen Besuch der Sauna gemildert werden

Die Wechseljahre einer Frau gehen nicht immer ohne Beschwerdebild vonstatten. Bei manchen treten einige Beschwerden auf, zu denen beispielsweise die Hitzewallungen und depressive Verstimmungen gehören.

Grundsätzlich sollte sich jede Frau klar machen, dass die Wechseljahre schon im Wort den Wechsel beinhalten. Es ist also ein natürlicher Übergang von Fruchtbarkeit zu Unfruchtbarkeit, aber auch ein Wechsel der Lebenseinstellung. Wer diese Chance für sich zu nutzen lernt, der wird eine neue Freiheit erleben können.

Es gibt Beschwerden, die den Alltag behindern können. Vor allem machen Hitzewallungen vielen Frauen zu schaffen. Andere leiden unter Kreislaufstörungen, Schlafproblemen und einer trockenen, juckenden Haut. Eine Wohltat kann dann ein Saunabesuch sein. Neben Wechselduschen können auch Dampfbäder und Sauna dabei helfen, die Hitzewallungen zu reduzieren. Beim Saunieren erlebt der Körper wechselhafte Temperaturen. Nach der Hitze im Saunabereich folgt die Abkühlung im Wasser. Anschließend darf ausgeruht werden, um dann wieder die Sauna zu betreten. Durch diesen Wechsel der Temperaturen wird nicht nur der Kreislauf gestärkt, sondern das komplette Abwehrsystem. Dies wirkt sich unter anderem auch positiv auf die Hitzewallungen aus.

Das Gehirn regelt Temperaturveränderungen. Ist diese Regelung gestört, können Hitzewallungen entstehen. Dies hat also nichts mit einem veränderten Hormonspiegel zu tun, sondern "nur" mit der Regulation der Temperaturen. Mit der Zeit passt sich dann der Körper an die veränderte Regulation der Temperaturen an und die Hitzewallungen lassen nach. Diesen Vorgang der Umgewöhnung kann man mit regelmäßigem Saunieren beschleunigen und den Körper dabei unterstützen, sich umzugewöhnen. Als weitere Unterstützung ist der weitgehende Verzicht auf alles, was die Temperatur ansteigen lässt. Dazu zählen Coffein, schwarzer Tee, scharfes Würzen und Alkohol.

Das Wohlbefinden hängt natürlich auch immer damit zusammen, wie ein Mensch auf Veränderungen reagiert. Für die Wechseljahre bedeutet das, den Wandel anzunehmen und zu akzeptieren. Die innere Einstellung ist ausschlaggebend dafür, wie eine Frau ihre Wechseljahre empfindet. Den körperlichen Prozess kann sie mildern und unterstützen, indem sie sich selbst viel Gutes tut. Wellness zählt unbedingt zu den Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern. Beim Saunieren tun nicht nur die eigentlichen Saunagänge gut, sondern auch die Erholungsphasen zwischen den Gängen. Es ist eine Zeit, die sich die Frau ganz sich selbst widmen kann. Durch Saunabesuche pflegt sie ihren Körper und ihre Seele.

Die Wechselbäder der Temperaturen beim Saunieren wirken sich ebenfalls positiv auf Schlafstörungen und Wassereinlagerungen aus. Die Durchblutung wird gefördert, so dass sich dieser Effekt an der Haut bemerkbar macht. Alle Schlacken können durch das Schwitzen herausbefördert werden. Die Haut kann Feuchtigkeit aufnehmen, das gerade bei zu trockener Haut eine Wohltat sein wird.