Temperaturbereich in der Saunakabine

Durch die verschieden hohe Anordnung der Saunabänke in der Saunakabine schafft man mehrere von der Temperatur unterschiedliche Bereiche.

In der Saunakammer finden Sie die Saunabänke auf der Sie sitzend, oder wenn es der Platz erlaubt auch liegend verweilen. die Saunabänke selbst sind aus Holz, genauer gesagt, meist aus Abachiholz, oder seltener, auch aus Pappelholz. Diese Holzarten sind sehr weich, haben keine unangenehmen Schiefer und bleiben relativ kühl, weil sie sehr schlechte Wärmeleiter sind.

Eine Saunabank besteht aus mehreren Holzlatten, die immer dazwischen einen Abstand haben. Der Abstand ist wichtig, damit die Luft in der Saunakammer zirkulieren kann. Ist der Abstand zwischen den Holzlatten zu groß, sind die Bänke nicht so bequem, weil die Auflagefläche vom Holz kleiner ist. Sind die Abstände im Holz aber zu klein, kann die Luft in der Saunakabine nicht so gut zirkulieren. Hier müssen Sie auch noch berücksichtigen, dass große Teile der Saunabänke mit den Handtüchern belegt sind und dadurch eine Luftzirkulation unterbunden wird.

Bei der Luftzirkulation steigt die heiße Luft in der Regel über dem Ofen in die Höhe, verteilt sich unter der Decke der Saunakabine, nimmt dort Luftfeuchtigkeit auf und fällt durch die Zwischenräume der Saunabänke wieder zum Boden, weil Sie mit der Feuchtigkeit schwerer geworden ist. Unter der Tür, oder unter dem Ofen ist in den meisten Fällen eine Öffnung, durch die frische Luft nachströmen kann und auf der anderen Seite der Saunakabine, unter den Bänken ist wieder eine Öffnung (meist verstellbar), durch die verbrauchte Luft entweichen kann. Stellen Sie hier den Schieber so ein, dass ausreichender Luftwechsel erfolgt, aber nicht zu viel Wärme verloren geht.

Unterschiedliche Temperaturbereiche durch verschiedenhohe Bänke

Die Ebenen der Saunabänke, fast immer drei an der Zahl, sind in unterschiedlicher Höhe angebracht und schaffen damit fünf Temperaturzonen in der Saunakabine. Außerdem haben so natürlich auch mehr Menschen in der Sauna Platz.

Die unterschiedlichen Temperaturzonen

  • Direkt unter Decke ist die mit ca. 90 bis 100 Grad Celsius heißeste Temperaturzone. Hier wird auch die Temperatur mit dem Thermometer an der Wand gemessen. Das Saunathermometer zeigt also immer das Maximum in der Saunakabine an.
  • Die nächste Zone ist auf der obersten Saunabank mit ca. 80 bis 90 Grad Celsius. Es ist daher logisch, daß Sie sitzend mehr Hitze abbekommen als liegend, weil Sie sitzend den Kopf in der obersten Zone haben.
  • Der nächste Temperaturbereich ist auf der mittleren Bank, mit ca. 60 bis 70 Grad Celsius. Hier ist die am häufigsten genutzte Zone in der Sauna und gerade Saunaneulinge sollten diese Bankreihe wählen, bis sie sicher sind, welche Temperatur ihnen angenehm ist.
  • Der vierte Temperaturbereich (wie sollte es anders sein) auf der untersten Bank mit ca. 50 bis 60 Grad Celsius. Hier ist der Bereich für empfindlichere Menschen. Es sei betont, dass in der Sauna kein Wettbewerb herscht und sich niemand dafür schämen muss, welche Saunaebene er bevorzugt.
  • Der fünfte Temperaturbereich befindet sich mit ca. 40 Grad Celsius am Boden der Saunakabine. Falls Sie zu kalten Füßen neigen, stellen Sie Ihre Füße mit auf die unterste Bankreihe, statt auf den Boden. Das die Füße auf einem Handtuch ruhen, ist aber selbstverständlich.


Sie sehen schon, durch das Auswählen der Saunabank und dadurch, daß Sie liegen oder sitzen können, können Sie sehr schön, den Ihnen angenehmen Temperaturbereich auswählen.