Eine Fass-Sauna für den eigenen Garten

Eine gute Alternative für den Garten ist die Fass-Sauna, Sie benötigt wenig Platz und sieht optisch sehr ansprechend aus.

Eine Sauna im eigenen Garten ist eine sinnvolle Ergänzung, nicht nur, wenn der Platz im Keller oder an anderer Stelle fehlt. Bislang wurde zu diesem Zweck aber eher eine Saunakabine in die Gartenhütte gebaut, oder die Blockbohlensauna direkt in den Garten gestellt, wie wir an anderer Stelle bereits erwähnt haben. (siehe auch Outdoor-Sauna oder Gartensauna)
Nun gibt es aber auch die platzsparende Variante für den Garten, die Fass-Sauna, welche Ihren Garten optisch durchaus aufwerten kann.

Was ist eine Fass-Sauna

Was ist das ungewöhnliche und Neue an der Fass-Sauna im Vergleich zur herkömmlichen Gartensauna? Eigentlich nur die Optik und naturgemäß auch die Konstruktion. Diese Sauna sieht aus, wie ein liegendes Fass, wie man es von Weinfässern und dergleichen kennt. An der Unterseite sind Füße oder eine andere Konstruktion angebracht, damit das Fass nicht davon rollen kann. Teilweise sieht man auch Fässer mit einem kleinen Dachvorsprung oder einen kleinen Veranda davor. Gerade für kleine Gärten bietet sich so eine Sauna durchaus an, da diese sehr platzsparend konstruiert sind und den Garten wie wir finden doch etwas auflockern. Im Inneren finden sich links und rechts zwei Bänke und in der Mitte steht an der Rückwand der Saunaofen.

Wie wird die Fass-Sauna beheizt?

Wie auch andere Saunen kann die Fass-Sauna mit einem Holzofen oder auch elektrisch beheizt werden. Wer es bequemer möchte wird zum Elektro-Saunaofen greifen.  Denn damit kann per Steuerung sehr einfach die Temperatur eingestellt werden. Auch das Vorheizen  gestaltet sich sehr praktisch. Wer allerdings keinen elektrisch Anschluss im Garten besitzt, oder es etwas rustikaler mag, der wird zum Holzofen in der Sauna greifen. Dieser wird von außen beheizt und muss natürlich auch einen Kamin (zumeist in Form eines Rohres) haben, der nach außen geführt wird.

Auf was achten beim Kauf der Fass-Sauna?

Achten Sie beim Saunakauf auf eine stabile Konstruktion und ausreichend dicke Bohlen in den Wänden. Mit dem passenden Bausatz ist auch der Eigenbau kein Problem mehr. Es soll nichts wackeln, die Fassbänder müssen gut sitzen und sollten auch nachgespannt werden können. Fassbäbder aus Edelstahl wären von Vorteil, das erleichtert die Pflege. Das Innenmaß der Sauna sollte eine Länge von mindestens 1,80 haben, damit man sich noch bequem hinlegen kann. Die Wandstärke sollte 40mm oder mehr betragen. Hier gilt es ein gutes Mittelmaß zu finden. Je dicker die Wände, desto besser die Isolierung, aber desto teurer wird die Sauna auch sein.
Eine Tür aus Sicherheitsglas bietet sich an, da Sie auf diese Weise auch etwas Licht in die Sauna bringen und Glas sich nicht durch die Wärme und die Feuchtigkeit verzieht.
Ansonsten gelten auch die gleichen Regeln für den Saunakauf wie für eine andere Saunakabine: Passende Lüftung, breite Bänke aus Holz, das weich ist und keine Schiefern hat.
Die Fass-Sauna gibt es als Bausatz und der Aufbau sollte für einen durchschnittlich begabten Heimwerker kein Problem darstellen. Auch hier gilt: Lassen Sie nötige Elektroinstallationen durch einen Fachmann durchführen.
Sorgen Sie vor dem Aufbau der Sauna für einen festen und ebenen Untergrund, damit Ihre Sauna später einen festen Stand hat. Unterschätzen Sie nicht das Gewicht der Fass-Sauna. Eine solche Sauna hat bei einer Wandstärke von 40mm und einer Länge von 1,80 schon mal ca. 600kg.