Outdoor-Sauna, Sauna im Garten oder in der Gartenhütte

Wer seine Sauna im Garten genießen möchte, greift zur Ourtdoorsauna oder zur Sauna in der Gartenhütte

Die eigene Sauna im Garten ist für viele kein unerreichbarer Traum. Einerseits kostet sie lange nicht so viel wie beispielsweise ein Auto und auf der anderen Seite wird sie nicht so schnell kaputt gehen. Eine solche Investition ist also immer mit positiven Aspekten verbunden. Wie bei allen größeren Anschaffungen muss man sich selbstverständlich gründlich informieren, ehe man sich eine Sauna anschafft. Aber auch sollte man sich darüber Gedanken machen, ob man die Sauna selbst bauen oder fertig erwerben möchte. Ersteres ist natürlich mit geringeren Kosten verbunden, aber kann wirklich jeder eine Sauna bauen? Das Gute ist, dass es mittlerweile viele gute Bausätze gibt, mit denen es wirklich sehr einfach ist. Man benötigt nicht einmal eine große handwerkliche Begabung, wenn ein guter Bauplan vorhanden ist.

Als nächstes muss man sich dann fragen, wo die Sauna überhaupt platziert werden soll. Im Haus selbst ist häufig nicht genügend Areal und außerdem ist solch eine Outdoor Sauna ja auch etwas ganz schickes. Ob sie nun im Gartenhaus oder einfach auf der Wiese ihren Platz finden, muss jeder selbst entscheiden. Das Gartenhaus muss jedoch eine gewisse Größe mit sich bringen, wenn die Sauna hier eingebaut werden soll. Die Belüftung muss stimmen und man muss sich darauf einstellen, dass man zukünftig weniger Platz im Gartenhaus haben wird.

Natürlich spielt auch die Holzart eine wichtige Rolle. Fichtenholz zählt beispielsweise zu den beliebtesten Holzarten, wenn es um den Bau einer Outdoor-Sauna geht. Wichtig ist, dass es ein langsam gewachsenes Holz aus dem Polarkreis oder ähnlichen kälteren Gebieten ist, wie die nordische Fichte (Polarfichte). Im Außenbereich ist außerdem die Stärke der verwendeten Blockbohlen besonders wichtig. Draußen kann keine elementare Bauweise mit Isolierung benutzt werden. Es sollten keinesfalls günstige Massivholz-Angebote mit einer Holzstärke von 28 mm in Anspruch genommen werden, da dies niemals ausreichen wird. Mindestes 40, noch besser 59 mm starke Bohlen sollten ohne Frage zum Einsatz kommen. Nur dann kann eine ausreichende Wärmedämmung auch im Winter erzielt werden. Die Inneneinrichtung muss aus splitterfreiem-, wärmeleitendem- und harzfreiem Holz bestehen. In der Regel wird hier Abachiholz verwendet. Die Fichte würde zu heiß werden, was vor allem dann unangenehm ist, wenn man dran kleben bleibt. Auf Rückenlehnen aus Abachiholz sollte niemand verzichten, der sich in seiner Outdoor Sauna wohl fühlen möchte. Liegen sollten eine Breite von 60 cm vorweisen, da kleinere Komforteinschränkungen bedeuten. Neben Abachiholz könnte auch Espe verwendet werden. In der Outdoor Sauna muss der Ofen in der Regel leistungsstärker sein, als bei der Sauna im Haus. Wichtig ist auch, dass das Steuergerät wettergeschützt ist.

Besonders schön ist es, wenn auch ein Kaltbecken für nach dem Saunagang vorhanden ist. Dies regt den Kreislauf an und wird dem Körper besonders gut tun. Saunabesuche in der Sommerzeit können helfen, besonders heiße Tage besser wegzustecken.