Minisauna - Ein Personen Sauna

Merkmale, Material und Platzbedarf der Minisauna. Was sind die Vorteile bzw. Nachteile einer 1 Personen Sauna

Für viele Menschen gibt es kaum etwas Entspannenderes als einen Besuch in der Sauna. Vor allem nach einem anstrengenden Arbeitstag bietet es sich an, sich Ruhe und Erholung in der heißen Kabine zu gönnen. Die Finnen wusste schon lange vor uns, wie wohltuend und gesund ein Saunagang für Körper und Geist sein kann: Nicht nur hilft das Saunieren dabei, den Körper zu entschlacken und Gifte schneller abzutransportieren, auch die Haut profitiert davon, da die Poren sich öffnen und gereinigt werden. Darüber hinaus stärken regelmäßige Saunabesuche das Herz-Kreislaufsystem sowie die Immunabwehr. Der Körper lernt, mit Temperaturunterschieden besser zurecht zu kommen und man fühlt sich fit und vital.

Grund genug also, sich selbst über den Kauf einer Saunakabine für Zuhause nachzudenken. Das Problem dabei ist allerdings häufig, dass diese relativ viel Platz wegnimmt und sich somit kaum für Mietwohnungen oder andere enge Räumlichkeiten eignet. Hier stellt die Minisauna eine lohnenswerte Alternative dar: Diese wird auch als 1-Personen-Sauna bezeichnet und bietet in der Regel auch zwei oder drei Personen Platz - je nach Ausführung und Größe. Eine solche Minisauna zeichnet sich vor allem durch kompakte Abmessungen aus: Selbst in kleinen Räumen fügen sie sich perfekt ein, ganz egal, ob im Badezimmer oder im Keller.

Welche Vorteile bringt eine Minisauna mit sich?

Die Minisauna überzeugt in vielerlei Hinsicht. Vor allem jedoch gestattet sie den Einbau auch dort, wo eine normale Sauna eigentlich unmöglich installiert werden kann. So ist es in Mietwohnungen oft gar nicht möglich, eine richtige Saunakabine, die einen Starkstromanschluss erfordert, aufzustellen - noch dazu ist die Installation genehmigungspflichtig. Dazu kommt noch, dass normal große Saunakabinen in Wohnräumen viel zu viel Platz wegnehmen. Aus diesem Grund stellen viele Hausbesitzer die Sauna im Keller auf - das ist natürlich in einem Mietshaus ebenfalls kaum realisierbar.

Dem gegenüber steht die 1-Personen-Sauna, die nur wenig Grundfläche für sich beansprucht. Sie ist bereits ab einer Fläche von weniger als 1 m² erhältlich, was selbst für kleine Räume eine gute Lösung ist. Aus technischer Sicht steht die kleine Saunakabine der größeren Variante in nichts nach - lediglich der Energieverbrauch ist deutlich geringer. Auch Minisaunen verfügen über vier Wände, eine Sitzbank, eine Tür und einen Saunaofen. Ebenso ist standardmäßig eine Belüftung vorhanden.

Weiterhin gibt es natürlich die Möglichkeit, zusätzliche Features für noch mehr Komfort einzubauen, wie beispielsweise LED-Beleuchtung oder auch Aromaschalen. Ein Nachteil ist allerdings, dass eine Minisauna meist nicht so viel Platz bietet, dass man sich flach hinlegen kann. Dafür ist es jedoch kein Problem, zu zweit oder zu dritt aufrecht darin zu sitzen. Einige Varianten sind bis zu 150 cm breit, so dass man sich aber zumindest etwas ausstrecken kann.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass die Minisauna nicht nur günstiger ist als ein Modell in Normalgröße, sondern auch geringere Betriebskosten verursacht. Sie eignet sich ideal für den gelegentlichen Heimgebrauch und kann auch in kleinen Räumen eingebaut werden. Für eine 1-Personen-Sauna ist darüber hinaus kein Starkstromanschluss erforderlich - eine normale Steckdose mit 230 Volt genügt für einen reibungslosen Betrieb.

Die verschiedenen Arten der Minisaunen - diese Varianten gibt es

Auch Minisaunen bestehen ganz klassisch aus Holzbohlen, wie es auch bei Saunakabinen in Normalgröße der Fall ist. Allerdings unterscheidet man zwischen verschiedenen Bauarten, die man sich zunächst näher ansehen sollte - so kann man beim Kauf leichter eine Entscheidung treffen. Eine beliebte Ausführung ist die Infrarotkabine, welche durch angenehme Strahlungswärme viel Entspannung bietet. Alternativ dazu kann man sich ebenso für eine Variante mit einem richtigen Saunaofen entscheiden.

Das Besondere daran: Eine solche Heimsauna ist nicht nur günstig in der Anschaffung, sondern lässt sich auch ohne großen handwerklichen Aufwand installieren. Grundsätzlich ist eine Mini-Saunakabine technisch nicht anders aufgebaut als eine große Sauna - sie funktioniert ganz genauso und lässt sich überall dort aufstellen, wo genug Platz und eine normale Steckdose vorhanden sind.

Dies ermöglicht, dass jeder, der das Saunieren liebt, die Möglichkeit hat, auch zu Hause die Vorteile einer Saunakabine zu genießen.

Welche Eigenschaften machen die Minisauna besonders?

Das wohl markanteste Merkmal einer Ein-Personen-Sauna ist ihre kompakte Größe: Die kleinsten Varianten sind bereits ab einer Breite bzw. Tiefe von 120 cm erhältlich. Größere Saunakabinen sind dagegen bis zu 180 cm breit, darüber hinaus gibt es sogar Eckmodelle, die ungenutzte Bereiche hervorragend ausnutzen. Welche Bauart die richtige ist, hängt immer von den individuellen Raumverhältnissen ab, sofern am gewünschten Standort genug Fläche vorhanden ist. Ob es sich dabei um das Wohnzimmer, einen Kellerraum, das Bad oder um ein ungenutztes Gästezimmer handelt, bleibt einem selbst überlassen. Nach dem Kauf muss man die Saunakabine nur aufstellen und mit der Steckdose verbinden - schon kann es mit dem Saunavergnügen losgehen.

Worauf beim Kauf einer Minisauna geachtet werden sollte

Gerade weil es die Minisauna in vielen verschiedenen Ausführungen, Größen und Bauarten gibt, ist es umso wichtiger, sich beim Kauf viel Zeit zu nehmen. Keinesfalls sollte man sich für irgendein beliebiges Modell entscheiden, nur weil es gerade im Angebot ist. Der erste Schritt ist stets, sich mit der Technik auseinanderzusetzen und beispielsweise zu entscheiden, ob man lieber eine Infrarotsauna oder eine Kabine mit Saunaofen kaufen möchte.

Vergleicht man handelsübliche Minisaunen von mehreren Herstellern miteinander, zeigt sich schnell, dass die meisten Modelle Infrarotkabinen sind. Diese verfügen meist über eine Sitzmöglichkeit in der Kabine, so dass der Körper von oben, von hinten und auch von der Seite her mit Infrarotlicht bestrahlt wird. Wer allerdings nicht auf das klassische Saunafeeling verzichten möchte, kann sich natürlich auch für eine normale finnische Sauna mit Ofen entscheiden.

Besonders kompakt sind Sitzsaunen mit Infrarotlampen: Die kleinsten Modelle sind nur etwa 1,40 m hoch und verfügen im oberen Bereich über ein Sichtfenster. Man begibt sich durch eine Tür in die Kabine und kann dann auf kleinstem Raum die angenehme Wärme genießen.

Mini Sauna selber bauen

Wer nur ein wenig handwerkliches Geschick mitbringt, kann sich natürlich auch die Minisauna selber bauen. Erleichtert wird das durch den Kauf eines Bausatzes. Hier ist bereits das gesamte Material vorhanden und der Aufbau geht sehr einfach. Eine Sauna mit den Maßen 100 x 100 x 200 (B x T x H) benötigt 1 m² Platz. Diese Maße sollten aber keinesfalls unterschritten werden, da man sich ansonsten in der Kabine nicht mehr frei entfalten kann und das Luftvolumen schlichtweg zu gering ist. Je nach Körpergröße muss selbst entschieden werden, wie viel Platz benötigt wird. Bei einer derartigen Größe würde ein Saunaofen mit 3,5 KW ohne Frage ausreichen. Menschen mit Platzangst sollten das vorher aber ausprobieren. Kleine Saunakabinen können schnell einengend wirken

Wie viel kostet eine Minisauna?

Kompakte Minisaunen sind im Durchschnitt ab rund 500 Euro erhältlich. Allerdings ist die Preisspanne nach oben hin offen: Einige Modelle kosten 1.500 Euro und mehr - je nach Standard und Ausstattung. Grundsätzlich ist es immer zu empfehlen, nicht in erster Linie auf den Preis, sondern auf die Qualität zu achten. Entscheidend sind dabei vor allem die Holzstärke, die Verarbeitung und die Materialauswahl. Am besten führt man vor dem Kauf einen Vergleich verschiedener Modelle durch und kann dann anschließend leichter eine Wahl treffen. Hierbei können auch Rezensionen von anderen Käufern eine gute Hilfe sein, denn sie geben realistisch Aufschluss über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Modelle.