Konstruktion der Saunawand

Konstruktion der Saunawand, der Saunadecke und des Fußbodens sind wichtig für einen niedrigen Wärmedurchlasswiderstand

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Sauna-Konstruktion

Egal wie vielfältig die am Markt angebotenen Sauna-Modelle auch sein mögen. Das Prinzip dahinter ist immer das gleiche. Es gilt beim Aufbau der Wand einen möglichst hohen Wärmedurchlasswiderstand zu erreichen. Diesen erreicht man ansich nur auf zwei Arten beim Saunabau: Entweder Sie verwenden eine Massivholzkonstruktion aus Blockbohlen (Hier gilt, je dicker desto besser), oder Sie verwenden Holz in Verbindung mit Wärmedämmstoff (Hier können bessere Werte erzielt werden, der Aufbau ist aber komplexer). Außerdem gilt Anstriche auf der Innenseite der Wände, oder Impregnierungen zu vermeiden. Außen kann aus optischen Gründen durchaus ein Anstrich, eine Impregnierung oder eine andere Form der Verkleidung und damit der Verschönerung verwendet werden.. Der Purist setzt aber auch außen auf reines unbehandeltes Holz.

Wichtig ist auch im Innenraum keine Wärmeleitfähigen Materialien zu verwenden, vor allem im Bereich der Sitze, Geländer oder anderer Teile, die mit dem Körper berührt werden können. Als wärmeleitfähig gelten Metalle, aber auch Hartholz, Kunststoff, usw) Auch Nägel und Schrauben sind in diesem Bereich unbedingt verdeckt zu verarbeiten. Bei der Saunadecke gilt höchstmögliche Wärmedämmung zu realisieren, da im Bereich der Decke die meiste Wärme verloren geht. Außerdem ist zwischen Saunadecke und Raumdecke unbedingt ein Abstand größer als 20 Zentimeter vorzusehen, welcher gut belüftet ist. Der Saunafussboden ist relativ unproblematisch, sollte aber wenn möglich auch nach unten hin gedämmt sein. Außerdem ist wegen der einfacheren Reinigung ein leichtes Gefälle zur Tür hin von Vorteil.