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Sauna Dampfbad, schwitzen mit hoher Luftfeuchtigkeit

Das Dampfbad ist eine Saunavariante, bei der Sie bei relativ niedriger Temperatur aber sehr hoher Luftfeuchtigkeit schwitzen.

Das klassische Dampfbad (sehr oft auch als Nebelbad bezeichnet) wird nicht wie die klassische Sauna mit einem Ofen mit Saunasteinen beheizt, sondern mit Wasserdampf. Dieser Wasserdampf wird in einem Dampfkessel (oder Verdampfer) erzeugt und dann über ein Rohrsystem in das Innere der Kabine geleitet und sorgt dort für die notwendige Wärme.

Die Luftfeuchtigkeit erhöht sich dabei immer mehr, bis der Wasserdampf in einen Nebel übergeht. Dampfkammern bzw. Dampfbäder sind daher meist nicht aus Holz, sondern aus Stein oder Fliesen, weil diese unempfindlich gegenüber der hohen Luftfeuchtigkeit sind.

Dampfbad als Dampfdusche

Für Heimanwender sieht man sehr häufig, dass Duschkabinen mit einem Dampfbad kombiniert werden, was sehr praktisch und platzsparend ist. Hier wird die klassische Duschkabine durch einen Verdampfer ergänzt. Oft haben diese Kabinen auch mehrere Duschköpfe, Schwalldusche und mehr.

Wichtig ist hier die Qualität der Duschkabine und des Verdampfers. Ablagerungen, Verkalkungen bzw. Schimmelbildung sind häufige Probleme günstiger Dampfduschen.

Kombination Sauna und Dampfbad

Die Kombination aus klassischer Sauna und Dampfbad in einer Kabine empfiehlt sich nur bedingt, da es aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit zu Problemen mit dem Holz der Kabine kommen kann. Für eine Saunakabine aus Holz empfiehlt sich nur die Ergänzung mit einem Verdampferofen, um eine sogenannte Biosauna zu erhalten.

Das Dampfbad ist kühler, aber feuchter als die Sauna

Die Temperatur im Dampfbad beträgt maximal 40 bis 50 Grad Celsius, jedoch kann die Luftfeuchtigkeit bis zu 100% betragen. Keine Angst, Sie werden aber die Temperaturen wegen der hohen Luftfeuchtigkeit in der Regel als höher empfinden. Wichtig bei dieser Art des Saunabadens ist auch eine ausreichende Frischluftzufuhr und das Abkühlen nach dem Saunabad. Dies hat das Dampfbad mit der klassischen Sauna gemein. Nur mit der notwendigen Abkühlung nach dem Bad, entfaltet es seine gesunde Wirkung.

Der Aufenthalt im Dampfbad kann mit bis zu 20 Minuten doch um einiges länger ausfallen, als in der klassischen finnischen Sauna. Sie sollten jedoch beachten, dass das Dampfbad durch die hohe Luftfeuchtigkeit müder macht, als die klassische Sauna. Es empfiehlt sich daher besonders für stressgeplagte Menschen, die zur Ruhe kommen möchten.

Dampfbad oder Sauna – Wo schwitzt man mehr?

Das Dampfbad hat wie bereits beschrieben eine höhere Luftfeuchtigkeit, aber weniger Temperatur als die Sauna. Was persönlich als angenehmer empfunden wird, bleibt Geschmacksache. Gesund sind sicher beide Varianten.

Auch Hamam, Caldarium oder türkisches Bad sind im Grunde ein Dampfbad mit einer anderen Bezeichnung.

In der Sauna schwitzen mehr, auch wenn das manchmal nicht so scheint, weil der Schweiß von der Luft aufgenommen wird. Was manche im Dampfbad als Schweiß erkennen wollen, ist aber kondensiertes Wasser. Dieses schlägt sich auf der Haut nieder, weil die Haut kühler als die Umgebungstemperatur ist.

Für wen ist das Dampfbad geeignet

Das Dampfbad ist verträglicher, als die Sauna. Vor allem Menschen mit Kreislaufproblemen, Atemwegsbeschwerden, Saunaneulinge oder ältere Menschen empfinden das Dampfbad als angenehmer gegenüber der Sauna.